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Niki Lauda und das Ferrari Team

Eine Rennsportlegende ist gegangen

Als Lewis Hamilton am vergangenen Sonntag den Große Preis von Monaco gewinnt, ist dies ein ganz besonderer Sieg für den Briten. Im Interview nach dem Rennen sagt er, dass er Niki Lauda stolz machen wollte. Das komplette Rennwochenende steht im Zeichen des verstorbenen Rennfahrers. Um ihm zu gedenken, tragen Zuschauer und Fahrer das Markenzeichen von Niki Lauda, die rote Kappe. Auch bei der Scuderia Ferrari kommen die Emotionen hoch und man erinnert sich an die glorreichen Siege und tragischen Momente, die man in den 70er Jahren mit Niki Lauda erlebt hat. Wir blicken auf die bewegte Karriere des Österreichers zurück.

Niki Lauda wird im Rennanzug von Ferrari beerdigt

Am 20. Mai 2019 war der Österreicher verstorben. Am vergangenen Mittwoch haben Tausende Menschen im Wiener Stephansdom Abschied von ihrem Idol genommen. Dabei ist die Formel-1-Legende in einem Ferrari-Overall und mit einem roten Helm auf dem Sarg beerdigt worden. Das ist Laudas letzter Wunsch gewesen.

Niki Lauda bei Ferrari

Im Jahr 1974 startete Lauda erstmals für Ferrari und konnte schon im April 1974 den Großen Preis von Spanien für sich entscheiden. Zusammen mit Luca di Montezemolo und Mauro Forghieri bildete Lauda in dieser Saison ein erfolgreiches Dreigespann und konnte bereits 1975 seinen ersten Weltmeistertitel gewinnen. Der entscheidenen Schritt zum Titel gelang ihm beim Großen Preis von Monza im Heimatland der Scuderia. Lauda wurde binnen kürzeste Zeit zu einem Idol für die Ferrari-Fans, da er ihnen den ersten Titel seit 1964 schenken konnte. Nach dem Titelgewinn verließ jedoch  Luca di Montezemolo, der Leiter der Rennsportabteilung, das Team und wurde durch Daniele Audetto ersetzt. In der Folgezeit kam es zu mehreren Unstimmigkeiten zwischen Lauda und Audetto.

Der Unfall vom Nürburgring

In der kommenden Saison dominierte Niki Lauda zur Saisonhälfte die Gesamtwertung und erzielte in seinem Ferrari 312T fabelhafte Ergebnisse. Nach einem guten Qualifying startete er von Position zwei in den Großen Preis von Deutschland am Nürburgring. In dem Rennen ereignete sich einer der schwersten Unfälle der Formel-1-Geschichte. Lauda kam von der Strecke ab und prallte in eine Felswand. Sein Fahrzeug ging sofort in Flammen auf und er verlor das Bewusstsein. Mehrere Fahrer eilten zu dem brennenden Cockpit und versuchten Lauda aus den Flammen zu befreien. Arturo Merzario gelang es schließlich, den Sicherheitsgurt zu lösen und Lauda aus dem Flammeninferno zu ziehen. Da er aber bereits über 30 Sekunden den Flammen ausgesetzt war, erlitt er schwere Verbrennungen und atmete giftige Dämpfe ein, die Teile seiner Lunge verätzten. Im Krankenhaus fiel er ins Koma, überlebte den Unfall jedoch wie durch ein Wunder.

Das Comeback nach 42 Tagen

Bereits 42 Tagen nach dem verheerenden Unfall bestritt Niki Lauda sein nächstes Rennen und fuhr die restliche Saison für Ferrari zu Ende. In der darauffolgenden Saison gelang ihm dann das Unglaubliche. Entgegen aller Kritiker gewann Lauda seinen zweiten Weltmeisterschaftstitel und krönte sich endgültig zu einer Legende. Gleichzeitig bedeutete dieser Erfolg auch das Ende der Zusammenarbeit mit Ferrari. Schon ein Jahr später ging er für den Konkurrenten Brabham an den Start. Im Jahr 1979 beendete Nikki Lauda aufgrund von fehlender Motivation seine Karriere, kehrte jedoch 1982 zurück und vermochte es, im Jahr 1984 seinen dritten WM-Titel zu gewinnen.

Tags: Ferrari

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